Seit 1.7. ist die Alz wieder befahrbar, wir nutzten den sehr heißen Sonntag 10.7. für die Befahrung vom Chiemsee bis nach Altenmarkt. Eine sehr abwechslungsreiche Strecke von 18 KM. Ungefähr bei der Hälfte, bei der Truchtlachinger Brücke lädt der Neuwirt zum Forellenessen ein. Richtig gut!
Von da an hat man eine super Strömung bis zum Ende.

Am 25.5. hatten wir die Ehre, mit einer internationalen Belegschaft von NIKE, eine Kajaktour durchzuführen. Das Wetter spielte wiedererwarten mit und die Teilnehmer konnten diese wunderschöne Landschaft in vollen Zügen genießen. Die Scalaria in St. Wolfgang erwies sich als perfekter Ausgangspunkt.

Sehr beeindruckend war die Seeprozession zu Fronleichnam in der Traunkirchnerbucht. Mit dem Kajak ist man natürlich gut dabei.

Pfingsten = 3 Paddeltage in Italien
7 Kajaks, 3 Tage, 2 Flüsse u. 1 Lagune. Das schlechte Wetter ließ uns kurzfristig nach Italien aufbrechen. Unser erstes Ziel die „Brenta“, ein wunderschöner Abschnitt zwischen Padova u. Venedig. Am zweiten Tag stand eine Lagunenfahrt in „Chioggia“, dem Venedig der Italiener, am Plan. Als Abschlusstour befuhren wir noch die „Sile“. Ein bezaubernder Flussabschnitt unterhalb von Treviso, ein fantastisches Naturschutzgebiet. Neben unzähligen Vogelarten sahen wir auch jede Menge Wasserschildkröten.

Eine Explorertour brachte uns am 1. Mai auf den 78 Breitengrad, nur noch 1300KM zum Nordpol. Perfektes Wetter u. sichere Schneeverhältnisse ließen uns 5 Gipfel in 5 Tagen machen. Mit Unterstützung angemieteter Skidoos, kamen wir auch ins Hinterland zu wunderschönen Gipfeln. Eisbärenkontakt hatten wir keinen, aber Caribou Herden querten unsere Routen. Alles in allem eine großartige Geschichte!

Auch heuer erlebten wir die kanadische Wildnis wieder von seiner schönsten Seite. Einfach beeindruckende und bleibende Erlebnisse!

Weitere Bilder unserer Reisen nach Kanada finden Sie auch bei Humannature | Bettina Greslehner

Das Wetter in diesem Sommer war heiß, heiß, heiß, ...

Eine kleine schlagkräftige u. vor allem Schlechtwetterunempfindliche Gruppe begleitete mich 2 Tage auf der Moldau.
Bei weniger als 8 Grad am Morgen setzten wir in Vyssi Brod ein. Strömender Regen war unser Begleiter, nicht einmal zu Mittag hatte er Mitleid mit uns. Nach einer Pause in Rosenberg setzten wir die Fahrt trotzdem weiter und in Jistebnik landeten wir an.
In Krumau war dieses Wochenende gerade das Fest des fünfblättrigen Rosenblatts, ein mittelalterliches Fest wo es kaum besser hin passen könnte. So verbrachten wir den Abend dort.
Der nächste Morgen regnerisch u. kalt. Doch bald hörte es zu regnen auf und wir ließen unsere Boote oberhalb von Krumau wieder zu Wasser.
Eine tolle Paddlerei durch Krumau, die Wehrrutschen hatten es in sich. Die Moldau trieb uns noch bis Zlata Koruna, dort war auch das Ende dieser feuchtkalten, aber sehr lustigen Flusstour.

Endlich das Wetter worauf wir so lange gewartet haben! Fronleichnam ging es bei starker Schneewasserströmung die Salzach hinunter. Von Muntigl über Laufen (Mittagspause) nach Tittmoning. Bei diesem schnellen Wasser waren die
35 KM ein Genuss, einzig die wenigen Kehrwasser musste man suchen, für ein normales anlanden war die Strömung zu stark.
Weiter ging es an diesem Wochenende mit Outsides auf der Traun (Traunfall - Stadl Paura) und als Ausklang bei Badetemperaturen auf den Traunsee (Eisenau).

Auf Grund des Italientiefs zu Pfingsten, mussten wir nach Oberbayern ausweichen und als Explorertour den REGEN testen. Der REGEN im Osten Bayerns ist eines der schönsten und idyllischsten Gewässer Bayerns. Auf einer Länge von 180 KM fließt er durch die dunklen Wälder des Bayrischen Waldes mit seiner einzigartigen Natur. Teilstrecken des Regen werden als "Bayrisch-Kanada" bezeichnet, aber auch auf anderen Abschnitten entdeckt man Natur pur, unter anderem Biber, Störche u. Reiher.
In absehbarer Zeit werden wir den schwarzen Regen paddeln, Wildwasser 2, falls wer Lust dazu hat, einfach melden.

Zum 5. Mal in Folge war das letzte Aprilwochenende mit Schönwetter gesegnet!
Hunderte Kajakbegeisterte testeten die neuesten Boote. Es war ein tolles Event und eine großartige Stimmung.

Unsere Triologie begann am Isonzo, dieser brachte uns in die Adria. Das Mündungsdelta ist ein regionaler Naturpark mit Wildpferden. Sehr weitläufig und windig war der Weg über die Meeresbucht zurück in den Flusslauf des Canale Quarantina.
Die Steilküstenfahrt an der Riviera Triestina konnten wir erst Nachmittag starten, da die Bora anfangs unbarmherzig stark wehte und die Wellen doch sehr spektakulär gegen die Felsen klatschten. Ein Wetterfenster ließ es dann doch zu, vorbei beim Schloss Duino bis Foce del Tomavo.
Die letzten 2 Tage verbrachten wir in der Lagune von Grado, selbst das älteste Marien-Heiligtum auf der Insel Santa Maria di Barbara blieb uns nicht verborgen.
Schneefahrbahn u. stundenlanger Stau auf den Tauern, rundete die erste Tour 2015 ab.

War eine sehr erfolgreiche Tour, Anfangs mit Regen und Nächten um -6°C , aber nach 2 Tagen startete der Indian Summer voll durch und begleitete uns bis zum Ende.
Wir starteten am Ausfluss des Teslin Lakes, von dort paddelten wir ca. 205 km den Teslin River hinunter bis er in den Yukon mündete. Die letzten Tage verbrachten wir auf dem Yukon (ca. 150 km) bis Little Salmon Village, einem großem Indianerfriedhof, wo uns mein Freund Romano nach 11 Tagen wieder zurück nach Whitehorse zurückbrachte. 
So gutes Essen (Hecht, Lachs, Arctic Greyling usw. ) in diesem grandiosen Ambiente fanden wir in Whitehorse leider nicht mehr.
Danke an das ganze Team, ihr wart GROSSARTIG!